Wer sind wir?
Aktive Mitglieder
Die sektorale Zusammenarbeit „Eaux de Wallonie“ wurde von der Société Publique de Gestion de l’Eau (SPGE) und den wichtigsten Betreibern auf Initiative der wallonischen Regierung ins Leben gerufen. Sie vereint auf freiwilliger Basis die öffentlichen Betreiber des Wassersektors in Wallonien.
Seit 2020 vereint Eaux de Wallonie die zehn größten Wasserbetreiber der Wallonie: SPGE, SWDE, CILE, InBW, INASEP, AIDE, IDEA, IDELUX Eau, IGRETEC und IPALLE. Nach einer ersten Phase der Konsolidierung der Governance und der internen Abläufe wurden die anderen öffentlichen Betreiber der Wallonie eingeladen, sich der Initiative anzuschließen.
Heute haben sich alle öffentlichen Betreiber des Wassersektors der Dynamik der sektoralen Zusammenarbeit „Eaux de Wallonie“ angeschlossen.
Warum Mitglied werden?
von Eaux de Wallonie?
Denn „alleine kommt man schneller voran, aber gemeinsam kommt man weiter“. Durch die Entscheidung für Zusammenarbeit stärken wir die Kapazitäten des Wassersektors, um den Herausforderungen von heute und morgen zu begegnen. Wasser ist ein kostbares Gemeingut, das mit bestimmten Schwierigkeiten konfrontiert ist: Klimawandel, Verschmutzung, veraltete Infrastruktur... Deshalb müssen wir eng zusammenarbeiten, um weiterhin eine Umwelt zu gewährleisten, in der jeder Einwohner Zugang zu qualitativ hochwertigem Trinkwasser zu erschwinglichen Kosten und einer angemessenen Abwasserentsorgung hat.
Lasst uns unsere Kräfte bündeln
Globalisierte Reflexion
Erfahrungsaustausch
Bündelung von Kompetenzen
Entwicklung von Lösungen
Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung
ität und Wohlwollen der Branche
Der Industrieplan als Leitfaden
Die wallonische Regierung wollte den Wassersektor durch eine Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Betreibern stärken. Im Jahr 2021 haben die wichtigsten Betreiber einen „Industrieplan“ konsolidiert und validiert, der als Leitfaden für die Maßnahmen in diesem Sektor dient. Dieser Plan enthält ein gemeinsames Ziel für den Sektor bis zum Jahr 2030 und legt die vorrangigen Transformationsbereiche fest. Im Jahr 2025 wurde eine externe Halbzeitbewertung der Ergebnisse durchgeführt, um die Vision anzupassen.
Heute befasst sich der Industrieplan mit sechs großen strukturellen Herausforderungen, die sich in zwölf strategische Herausforderungen für den Wassersektor unterteilen lassen.
Führung
#11 Eine agile und verbindende Unternehmensführung gewährleisten
Grundsätze
→ Industrieplan unter Berücksichtigung der Subsidiarität
→ Verantwortungsbewusstsein der Akteure stärken
→ Jährliche Planung und Bewertung
Risiken und Krisen bewältigen
→ Die Kultur des Risikomanagements / Krisenmanagements / der Resilienz stärken
→ Das Niveau der angebotenen Dienstleistungen erhöhen
Zusammenarbeiten und steuern
→ Übergreifende öffentliche Zusammenarbeit
→ Koordinierung zwischen Sektoren
→ Strategische Partnerschaften stärken
Kommunikation
→ Transparenz gewährleisten
→ Interne und externe Kommunikation
→ Überlegungen zum Thema „Wasser in Wallonien”
#12 Regulatorische Entwicklungen und unseren Einfluss vorwegnehmen
Vorausschauendes Handeln
→ Überwachung gesetzlicher, regulatorischer und technologischer Entwicklungen
→ Kollektive Interessenvertretung
→ Bibli’eaux: zentrale Plattform für den Austausch
Einfluss nehmen
→ Sektor = Akteur der Wasserpolitik
→ Konkrete Lösungen vorschlagen
→ Unsere Anpassungsfähigkeit stärken
Gesundheit
#1 Gewährleistung einer koordinierten Gesundheitsverwaltung
kennen → Daten zentralisieren
→ Überwachung verbessern
→ Koordinierte Überwachung
→ Wissenschaftliche und regulatorische Beobachtung
Maßnahmen ergreifen
→ Maßnahmen koordinieren
→ PGSSE-Pläne umsetzen
→ Das Labornetzwerk strukturieren
→ Das Risikomanagement verbessern
Kommunizieren
→ Einfache Informationen
→ Angepasste Nachrichten
→ Transparenz
Umwelt
#2 Ressourcen erhalten und wiederherstellen
Kennen und vorhersehen
→ Neue Schadstoffe überwachen
→ Verschmutzungsquellen identifizieren
→ Daten zentralisieren
→ Vorausschauende Analysen
Maßnahmen zum Schutz
→ Ressourcen beherrschen und wiederherstellen
→ Wasserfassungen schützen und überwachen
→ Wasserqualität sichern
Kommunizieren und mobilisieren
→ Klare und differenzierte Informationen
→ Veröffentlichung von Follow-up-Berichten
→ Mobilisierung der Interessengruppen
→ Sensibilisierung für Sparsamkeit
#3 Unsere Auswirkungen begrenzen
Dekarbonisierung
→ Umsetzung der Energiestrategie
→ Dekarbonisierung der Energieversorgung
→ Umsetzung der CO2-Pläne
→ Einsatz von Überwachungsinstrumenten
→ Einrichtung eines CSP Audit’eaux
→ Bündelung von Fachwissen
Biodiversitätspläne umsetzen
Kreislaufwirtschaft
→ Schlamm verwerten
→ Aushub wiederverwenden
Mobilisieren
Barrierefreiheit
#4 Versorgungssicherheit
Kennen und vorausschauen
→ Netzwerke kennen und verfolgen
→ Nachfrage vorausschauen
→ Zukunftsorientierte Analysen
→ Neue Ressourcen identifizieren
Versorgungssicherheit gewährleisten
→ Leistungsfähigkeit der Netze verbessern
→ Differenzierte Nachfrage steuern
→ Versorgungsangebot ausbauen
#5 Nachhaltigkeit der Finanzierung
Soziale Gerechtigkeit gewährleisten
→ Die Effizienz des Sozialfonds stärken
→ Zur Akzeptanz des Preises beitragen
Finanzielle Ressourcen stärken
→ Die Finanzierung von Investitionen langfristig sichern
→ Finanzierungsquellen diversifizieren
→ Einnahmequellen erweitern
→ Tarife modernisieren
Kosten kontrollieren und optimieren
→ Kontenpläne einführen
→ Die Struktur der Wasserpreise verdeutlichen
→ CSP und operative Synergien
→ Einkaufszentralen
Infrastrukturen
#6 Effizientes Management
Kennen und vorhersehen
→ Wissen zuverlässig machen und digitalisieren
→ Kritische Infrastrukturen identifizieren
→ Risiken analysieren
→ Umweltstandards vorhersehen
Strukturieren und handeln
→ Strukturieren des Asset Managements
→ Verbesserung der Leistung und Nachhaltigkeit
→ Anpassung der Infrastrukturen und ihrer Widerstandsfähigkeit
→ Proaktives Management der Entwässerung
Maßnahmen koordinieren
→ Mit den Behörden koordinieren
→ Integriertes Regenwassermanagement
#7 Nachhaltige Investitionen
Planung
→ Instrument zur Priorisierung von Investitionen
→ Strukturierung des sektoralen Arbeitsplans
Ressourcen koordinieren
→ Entwässerungspolitik koordinieren
→ Koordinieren, um die Arbeiten zu planen
→ Planungsbüros zusammenlegen
Vereinfachung von „
“ → Abstimmung mit der Verwaltung von „
“ → Verbesserung von „Powalco“
Optimierung des Einkaufs
→Harmonisierung der Lastenhefte
→ Zusammenarbeit mit Subunternehmern
→ Einrichtung von Einkaufszentralen
Umwandlung
#8 Talente gewinnen und fördern
Anziehen
→ Förderung von Berufen
→ Ermittlung des Bedarfs
→ Diversifizierung der Personalbeschaffung
→ Améliorer l'offre
→ Structurer le réseau
Kundenbindung
→ Anerkannte Bildungswege schaffen
→ Zusammenarbeit mit dem Bildungswesen
→ Die Erfahrung verbessern
#9 Die Digitalisierung beschleunigen
Digitalisierung strukturieren:
→ Eine Strategie festlegen
→ Digit’eaux stärken
→ Kompetenzen internalisieren
Harmonisieren
Sicherheit
→ Cybersicherheitsstrategie
→ Risikomanagement
Daten valorisieren/KI nutzen
Begleitung
→ Entwicklung der digitalen Kultur
#10 Innovation verstärken
Innovation durch Zusammenarbeit
→ Einbeziehung des Sektors
→ Priorisierung von F&E
→ Steuerung regionaler Projekte
Pilotprojekte verwalten
→ Strukturieren
→ Auswählen
→ Zentralisieren
Innovation einführen
→ Experimentieren
→ Entwickeln
→ Verallgemeinern
Die Reform des Wassersektors
Die Reform des Wassersektors begann 2017. Die wallonische Regierung beauftragte die SPGE und die SWDE mit der Stärkung der sektoralen Synergien.
Der Ansatz ist in erster Linie industriell ausgerichtet.
Sie hat folgende Ziele:
- Nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen gewährleisten
- Das Niveau der Dienstleistungen für Bürger und Unternehmen verbessern
- Beherrschung der Wasserpreisentwicklung durch Verbesserung der Gesamtleistung
- Die Governance des Sektors weiterentwickeln, um mehr Transparenz und Effizienz zu gewährleisten
Beginn der Reform des Wassersektors
Erste Vereinbarung
Zusammenarbeit öffentlicher Betreiber
Gründung von „Eaux de Wallonie“
Industrieller Vordergrund
Einrichtung von 7 Branchenplattformen
Die SPGE wird zum Koordinator des Sektors
Gründung von Digit'Eaux
Einrichtung des Koordinierungsausschusses
CSP Talent'Eaux
CSP Certib'Eaux
CSP Prévent'Eaux
CSP Lab'Eaux
CSP Perf'Eaux
CSP Bur'Eaux
CSP Audit'Eaux
Ausweitung der Zusammenarbeit auf alle Akteure des Sektors
Heute wächst Eaux de Wallonie weiter... mit Ihnen!
Die Governance des Sektors
Der Wassergesetzbuch überträgt der SPGE die Aufgabe, bei Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Wasserkreislauf zu intervenieren, deren Koordinierung zu fördern und Synergien zu entwickeln. Die Steuerung des Wassersektors wird somit von dem innerhalb der SPGE eingerichteten Koordinierungsausschuss wahrgenommen. Dieser Ausschuss hat die Aufgabe, die Umsetzung der im Industrieplan festgelegten Sektorstrategie zu steuern und die Tätigkeit der Sektorplattformen zu überwachen.
Haben Sie eine Frage? Einen Vorschlag? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit, damit wir gemeinsam die Wasserwirtschaft weiterentwickeln können.
Eine Anfrage für Eaux de Wallonie?
Adresse
Rue des écoles 17-19
4800 Verviers – BE
Die Koordination von Eaux de Wallonie wurde der SPGE übertragen.